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Wie groß kannst du dieses Foto drucken?

Ein Foto, das auf dem Handy scharf aussieht, wird in A4 weich und in A3 matschig. Dieses Tool liest die Pixelmaße direkt aus deiner Datei und rechnet die echten PPI für jedes gängige Druckformat aus - damit du es vorher weißt und nicht erst vom Labor.

Es werden nur Breite und Höhe der Datei gelesen, in diesem Tab. Das Foto wird nie hochgeladen und nicht einmal auf eine Canvas gezeichnet.

Was die Zahlen bedeuten

PPI heißt Pixel pro Zoll: wie viele Pixel deiner Datei auf jedem Zoll Papier landen. Druck dasselbe 4.000 Pixel breite Foto auf 10 Zoll und du bekommst 400 PPI; druck es auf 30 Zoll und es sind 133. Die Datei ändert sich nie - nur, wie dünn sie verteilt wird.

  • 300 PPI - der Standard für alles, was man in Armlänge hält. Fotobücher, gerahmte Bilder, Galeriearbeiten.
  • 240 PPI - womit die meisten Fotolabore tatsächlich drucken. Für fast alle nicht von 300 zu unterscheiden.
  • 150 PPI - reicht für ein Poster, vor dem du einen Schritt zurücktrittst, sichtbar weich, sobald du herangehst.
  • Unter 150 - einzelne Pixel zeigen sich als weiche Blöcke, besonders an Kanten und an Text.

PPI ist nicht DPI

DPI beschreibt den Drucker - wie viele Tintenpunkte er setzt. Ein Labor, das mit 1.440 DPI druckt, druckt dein Foto nicht mit 1.440 PPI; es benutzt viele Tintenpunkte, um jeden einzelnen Pixel wiederzugeben. Die Zahl, die du steuerst, ist PPI, und die meldet dieses Tool.

Zeitungszeilen werden anders bewertet

Die letzten beiden Zeilen der Tabelle sind eine Zeitungsspalte, und sie werden an 200 dpi in Druckgröße gemessen statt an 300, mit 150 als Untergrenze. Das sind die Zahlen, die Zeitungen veröffentlichen: Die Chicago Sun-Times verlangt 200 dpi in der gedruckten Größe, und 150 ist der für Legacy.com berichtete Wert. Eine Spalte hat eine feste Breite und so viel Höhe, wie das Bild braucht - deshalb zählt bei diesen Zeilen allein die Breite: 1,8 Zoll für eine Spalte, 3,8 für zwei.

Mit welcher dpi-Zahl man einen Abzug scannt

Der Scan-Planer rechnet rückwärts von dem, wofür der Scan gedacht ist. Ein ganzer Abzug in 4 × 6″ braucht nur 90 dpi, um eine Zeitungsspalte zu füllen - ein Gesicht, das ein Viertel der Breite dieses Abzugs einnimmt, braucht dagegen 360, weil drei Viertel des Scans wegfallen, bevor er auf die Seite kommt. Die große Zahl ist das Minimum; die Einstellung darunter ist die nächste Stufe am Scanner, und nie unter 300 - den Abzug legst du nur einmal auf.

„300 dpi“ im Dateikopf ist eine Beschriftung, keine Qualität

Ein JPEG trägt ein Dichtefeld, in dem etwas wie „das sind 300 dpi“ steht. Am Bild hängt davon nichts: Dieselben Pixel drucken sich mit 72 oder mit 300 im Kopf identisch, sobald du eine Größe wählst. Die Schaltfläche hier schreibt genau dieses Feld neu und lässt jeden Pixel unberührt - richtig, wenn ein Formular die Beschriftung prüft und deine Pixelzahl ohnehin reicht, und keine Hilfe, wenn sie es nicht tut.

Warum das Tool zuschneidet, statt Ränder anzusetzen

Ein 3:2-Foto passt nicht auf ein Blatt in 8 × 10″, irgendetwas muss also weichen. Die PPI hier gehen davon aus, dass der Druck gefüllt und der Überstand abgeschnitten wird - was ein Labor tut, solange du keinen Rand bestellst. Willst du lieber das ganze Bild behalten, schneide vorher bewusst mit dem Foto-Zuschnitt zu, damit du bestimmst, was aus dem Bild fällt, und nicht der Drucker.

Wenn die Datei zu klein ist

Im Bildeditor zu vergrößern fügt keine Details hinzu - es rät Pixel zwischen den vorhandenen, und in Druckgröße sieht dieses Raten nach Unschärfe aus. Bei einem alten Familienfoto ist ein neuer Scan mit höherer Auflösung immer das Erste, was man probiert; ein Abzug in 4 × 6″, mit 1.200 DPI gescannt, liefert genug Pixel für A3. Die Restaurierung ist für den Fall, dass das Original selbst klein, geknickt oder ausgeblichen ist und keine Scannereinstellung das behebt.

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