Übersteht dein Profilfoto den Feed?
LinkedIn zeigt dein Foto im Profil als 400px-Kreis und im Feed als 40px-Kreis, und ein Bild, das groß gut funktioniert, wird klein schnell zum grauen Fleck. Dieses Tool misst, woran es hängt - Auflösung, Belichtung, Schärfe, Hintergrund - und zeigt dir alle drei Größen auf einmal.
Läuft komplett in deinem Browser - das Bild verlässt dein Gerät nie und nichts wird zu uns hochgeladen.
Die drei Größen, auf die es ankommt
LinkedIn zeigt dein Foto im Profil als rund 400px großen Kreis, in Suchergebnissen und Kontaktlisten mit etwa 64px und neben jedem Kommentar und Beitrag im Feed mit etwa 40px. Fast alle Impressionen sind die kleinen. Ein Foto, das am großen Bildschirm ausgesucht wurde, fällt bei 40px gern durch - deshalb zeigt das Tool alle drei.
Was jeder Messwert ist
- Auflösung - geprüft gegen LinkedIns veröffentlichtes Minimum von 400 × 400 und die Dateigrenze von 8 MB.
- Helligkeit - die durchschnittliche Leuchtdichte aller Pixel, 0 bis 255. Unter etwa 90 gehen Gesichter verloren.
- Kontrastumfang - wie weit die Pixel von diesem Durchschnitt abweichen. Ein niedriger Wert heißt flaues Licht, ein sehr hoher harte Sonne oder Blitz.
- Schärfe - die Varianz des Laplace-Operators, das übliche billige Schärfemaß. Sie wird an der schärfsten Stelle des Bildes abgelesen statt über das ganze Bild gemittelt, damit ein bewusst unscharfer Hintergrund für dich zählt und nicht gegen dich.
- Unruhe im Hintergrund - die durchschnittliche Kantenstärke am äußeren Bildrand, also dort, wo bei einem Porträt der Hintergrund liegt.
Der Dating-Modus
Stell den Modus oben um, und dieselben Messwerte werden gegen ein Dating-Profil statt gegen einen LinkedIn-Kreis bewertet: eine hochkante Karte bildschirmfüllend, eine quadratische Kachel im Raster, ein kleiner Chat-Avatar. Die Schwellen wandern mit. Eine Karte braucht mehr Pixel als ein 400px-Kreis, Hochformat schlägt Quadrat, dein Gesicht darf deutlich kleiner im Bild sitzen, ein zweites Gesicht ist keine Warnung mehr, sondern ein Grund, dieses Foto weiter hinten einzusortieren - und ein unruhiger Hintergrund ist kein Fehler mehr, denn auf einem Dating-Profil sagt es etwas über dich, wo du bist.
Die Rahmen sind bewusst allgemein beschriftet - Profilkarte, Kachel, Chat-Avatar. Tinder, Hinge und Bumble veröffentlichen die Pixelmaße ihrer Karten nicht, jede Zahl hier wäre also geraten. Ihre geschriebenen Regeln zu Fotos, die sie sehr wohl veröffentlichen, stehen in was die Dating-Apps wirklich zu KI-Fotos sagen.
Warum der Bildausschnitt nur manchmal geprüft wird
Gesichtserkennung läuft nur dort, wo der Browser sie selbst mitbringt - Chrome und Edge tun das, Safari und Firefox nicht. Statt ein Gesicht aus Hauttönen zu raten und bei jedem dritten Foto danebenzuliegen, sagt das Tool, dass es das nicht messen kann, und legt stattdessen Hilfslinien über die Vorschau. Dein Kopf sollte das gestrichelte Oval ungefähr ausfüllen.
Was kein Checker bewerten kann
Ob du zugänglich wirkst, ob die Kleidung zu dem Job passt, den du als Nächstes willst, ob das Foto fünf Jahre alt ist. Das entscheidet mehr als jede Zahl oben. Ein nützlicher Test: auf 40px schrumpfen, wegschauen, zurückschauen und sehen, ob du dich selbst erkennst, bevor du das Hemd erkennst.
Lautet die Antwort, dass das Foto in Ordnung ist, das Licht aber nie funktioniert hätte: genau dafür sind generierte Porträts da - und so vermeidest du den Plastik-Look, den die meisten davon haben.
Ein Foto kann jede Prüfung bestehen und trotzdem wie ein Schnappschuss an deinem Schreibtisch aussehen.
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